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Bewertung des Prepaid-Markts: Deutschland, Österreich, Schweiz (German Version)

  • ID: 1984848
  • Report
  • February 2011
  • Region: Austria, Germany, Switzerland
  • 53 Pages
  • Global Prepaid Exchange
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Der Prepaid-Markt ist ein aufstrebender Markt bestehend aus vielen Anwendungsbereichen, Funktionen und Unternehmen, deren Einsatzbereiche und -grenzen nicht eindeutig voneinander getrennt sind. Es kommt nicht selten vor, dass eine Firma eine Spanne von Produkten und Dienstleistungen anbietet, die eine Vielzahl der Bereiche der Wertestruktur umfasst. Im Vergleich zu Kredit- und Debitkarten, handelt es sich bei Prepaid um ein Nischengeschäft, das sich in eine Reihe von Teilnischen aufspaltet. Die wesentlichen Chancen im Bereich Prepaid finden sich in den Bereichen staatliche Auszahlungen, Transportwesen, Geschenke, sowie Leistungsprämien & Vergünstigungen durch Unternehmen, von denen jeder ein gegenwärtiges Marktpotenzial. Der Bereich, der voraussichtlich in den nächsten fünf Jahren das größte Wachstum aufweisen wird (15-20% pro Jahr), ist Prepaid im öffentlichen Bereich. Weitere Kategorien, für die ein zweistelliges Wachstum zu erwarten ist, sind Geschenke, Leistungsprämien & Vergünstigungen durch Unternehmen, Transportwesen sowie universales Wiederaufladen und Überweisungen. Vier Anwendungen werden erwartungsgemäß ausschließlich Open-Loop sein: Universales Wiederaufladen, Devisen & Reisen, Überweisungen und Gehaltsabrechnung, während von zweien lediglich Closed/Restricted-Loop zu erwarten ist – Kraftstoff und Transportkosten.

Wenn man das Anwendungspotenzial pro Land nach bloßem Volumen vergleicht, stellt Deutschland einen der größten potenziellen Märkte für Prepaid in Europa dar. In der DACH-Region repräsentiert Deutschland 73,0% des Marktpotenzials, die Schweiz 16,7% und Österreich 10,3%. Der Umfang der Absatzmöglichkeit für jede Prepaid-Anwendung ist für diese Länder aufgrund einer Anzahl von Faktoren unterschiedlich. Dazu zählen: Konzentration des Einzelhandels, bevorzugtes Zahlungsmittel, Größe des Bevölkerungsanteils ohne Bankverbindung, Besteuerung und Vorschriften sowie eine Reihe sonstiger Kriterien.

In der DACH-Region gibt es keine Prepaid-Anwendung, die sich in die ausgereifte Phase des Produktlebenszyklus einstufen lässt. Anwendungen wie Geschenke oder Leistungsprämien & Vergünstigungen durch Unternehmen gibt es nun schon seit über zehn Jahren, und sie verzeichnen immer noch ein starkes Wachstum. Universales Wiederaufladen ist ein schnell wachsender Bereich mit einer rapide wachsenden Anzahl von Produktmarken am Markt. Der Wettbewerb wird als enorm eingestuft, beispielsweise für den Geschenke-Bereich, wo eine Vielzahl von Einzelhändlern von Papierprodukten auf Plastik-Prepaid-Produkte umsteigt. Das Aufkommen eines unabhängigen Vertriebs durch “Geschenkgutschein-Einkaufzentren”, in dem das in Deutschland ansässige Retailo ein führender Akteur ist, hat auch das Wachstum und den Wettbewerb im Geschenkkarten-Bereich beschleunigt. Gehaltsabrechnungskarten in der DACH-Region harren noch einer Markteinführung in beträchtlichem Umfang , bestehen aber in Märkten anderer Länder, wobei das Haupthindernis zum Erfolg in der geringen Anzahl von Personen ohne Bankverbindung liegt, wo es doch so einfach ist, an ein Bankkonto zu kommen.

Prepaid ist oft eine Alternative zu bestehenden Altsystemlösungen und bestehenden Geschäftsbeziehungen. Es kann eine neue Infrastruktur, die Änderung von Altsystemen sowie das Erziehen von Käufern und Empfängern erforderlich machen. Einige Anwendungen sehen sich nicht nur dem Wettbewerb seitens anderer Prepaid-Unternehmen, sondern auch dem von starken Ersatzprodukten und bestehenden Wertestrukturen ausgesetzt. Bestimmte Prepaid-Anwendungen sehen sich auch mit der Konkurrenz anderer Zahlungsmittel konfrontiert, einschließlich Debitkarten, Kreditkarten und Bargeld. Besonders der deutsche Hang zur Barzahlung wird als ein mögliches Hindernis für einige Bereiche des Prepaid angesehen. Nicht nur Verbraucher, sondern auch Unternehmen und Behörden müssen über das Prepaid-Wertangebot unterrichtet und davon überzeugt werden.

Bis zur Jahrtausendwende war Papier das vorherrschende Prepaid-Format; danach begannen die Plastikkarten Marktanteile zu erobern. Ab 2005 fand eine größere Verschiebung bei den Formaten statt, mit einer größeren Geschwindigkeit beim Übergang von Papiergutscheinen zu Plastikkarten. Es wird geschätzt, dass 2010 etwa 55% des Prepaid-Zahlungsverkehrs in Europa über Plastikkarten umgesetzt wird. Zusammen mit dem gesteigerten Zuwachs an Plastikkarten begann ab 2005 das Konzept virtueller Prepaid-Systeme langsam an Zugkraft zu gewinnen. Virtuelles Prepaid umfasst eine Reihe von Technologien, die zum Aufzeigen und Einlösen von Wert eingesetzt werden , einschließlich manuell eingegebener Codes, Barcodes/2D Barcodes und NFC, die durch SMS, E-Mail oder andere Kanäle übermittelt werden können. Laut Prognose könnten virtuelle Karten bis 2015 immerhin einen Marktanteil von 20% an Prepaid beanspruchen, während Plastik 60% des Prepaid-Markts ausmachen würde, und ganze 20% Anteil blieben dann noch den Papiergutscheinen.
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Kurzfassung
Einleitung
Die Prepaid-Wertestruktur
Vorteile von Prepaid-Anwendungen
Prepaid-Wachstumsträger und - inhibitoren
Wettbewerbslandschaft
Prognosen zum Umfang des Prepaid-Markts
Von Papier über Plastik zu virtuell
Käufereinblick (Consumer Insights)
GeldKarte Markteintritt – Fallstudie Kalixa Card
Vorlage für eine Prepaid-Anwendung
Geschenke
Staatliche Auszahlungen
Leistungsprämien und Vergünstigungen durch Unternehmen
Gehaltsabrechnung
Devisen (FX) & Reisen
Kraftstoff
Transportwesen
Überweisung
Rückerstattung
Universales Wiederaufladen
Weltweiste Best-Practice-Programme
Fachausdrücke aus dem Prepaid-Bereich
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